Schwerpunkt:
Drogen- und Suchtpolitik

Linda Heitmann vor einer Skulptur in Hamburg

Bild: © Linda Heitmann

Sucht ist eine Krankheit.

Mit Sucht, Suchtmitteln und suchtkranken Menschen hatte ich viele Jahre beruflich täglich zu tun. Dabei stets vor Augen: Sucht ist eine Krankheit und wir müssen endlich davon wegkommen, suchtkranke Menschen in unserer Gesellschaft zu stigmatisieren.

Gleichzeitig sind Suchtmittel in allen Kulturen dieser Erde seit Jahrtausenden nicht wegzudenken und es gilt, mit ihnen einen vernünftigen Umgang zu erlernen und als Gesellschaft das richtige Maß zwischen guter Prävention, Regulierung und Genussfreiheit zu finden.

Nicht nur legal erhältliche sowie illegalisierte Suchtstoffe können zu Problemen führen – auch stoffungebundene Süchte wie Glücksspiel, kritischer Medienkonsum oder Essstörungen. All das sind Themen, mit denen ich mich befasse bei denen es mir ein Anliegen ist, Betroffenen bestmögliche Beratungs- und Hilfeangebote zu machen.

Deshalb bin ich gern im Austausch über die optimale Ausgestaltung politischer Rahmenbedingungen im Drogen- und Suchthilfebereich – in Bezug auf Verhaltens- und Verhältnisprävention, gute Rahmenbedingungen für Hilfeangebote sowie neue gesetzliche Grundlagen für mehr Regulierung und Aufklärung statt Verboten.

 

Ich mache mich stark für
das Modell der „Harm Reduction“

– der akzeptierenden Drogenpolitik, die gleichzeitig darauf ausgerichtet ist, Erkrankungen und körperliche Schäden durch Suchtmittel zu minimieren.

Von einer besseren Verhältnisprävention über die Förderung wohnortnaher und überall verfügbarer Substitutionsprogramme bis hin zu einer bundesweiten Gesetzesgrundlage für Drugchecking-Projekte und zur kontrollierten Abgabe von Cannabis über ein Cannabiskontrollgesetz gibt es hier bundespolitisch noch viel zu tun!

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