Mit Umwelt-StaatssekretÀrin Bettina Hoffmann und dem NABU im Altonaer Schnaakenmoor
Eines der wichtigsten umwelt- und naturschutzpolitischen Vorhaben in der aktuellen Legislatur ist unser Aktionsprogramm NatĂŒrlicher Klimaschutz, Teil davon die nationale Moorschutzstrategie. Dies war Anlass fĂŒr die Tour durch das urbane Schnaakenmoor.
Mit unserer grĂŒnen StaatsekretĂ€rin Bettina Hoffmann aus dem Umweltministerium sowie Umwelt-Staatsrat Michael Pollmann, dem NABU Hamburg-West sowie zahlreichen interessierten Altonaer*innen war ich im Schnaakenmoor unterwegs, um vor Ort einen Eindruck der Natur am Hamburger Stadtrand zu erhalten und zu verstehen, wie das Aktionsprogramm wirken kann.
Moore sind natĂŒrliche CO2-Speicher und mit dem Aktionsprogramm natĂŒrlicher Klimaschutz arbeiten wir daran, solche Speicher zu erhalten und neu wieder herzustellen. In Deutschland wollen wir daher wenn möglich Moore wiedervernĂ€ssen.
Bettina erlĂ€uterte unter anderem, dass es zum Aktionsprogramm auch dazugehört, sich darum zu bemĂŒhen, private FlĂ€chen, die in NaturrĂ€umen liegen, nach und nach als Staat wieder zu erwerben. Auch im Schnaakenmoor sind solche FlĂ€chen derzeit noch vorhanden. Ein lĂ€ngerer GrĂŒngĂŒrtel mit Sandbargs- und Butterbargsmoor ist daher bislang nicht möglich.
Im Schnaakenmoor haben wir uns vor Ort angesehen, wo GrĂ€ben und BewĂ€sserungssysteme gut Wasser halten oder gezielt abflieĂen lassen und welche ErweiterungsflĂ€chen dem Moor kĂŒnftig noch angehören sollten, um es zu einem noch gröĂeren zusammenhĂ€ngenden Natur- und Lebensraum zu machen. Schon heute ist das Schnaakenmoor ein Lebensraum fĂŒr viele Insekten, Amphibien, Wildtiere sowie seltene Pflanzenarten und Fische. Ringelnattern, Waldeidechsen, Kreuzottern und Moorfröschen kann man hier regelmĂ€Ăig begegnen. Auch werden durch eine vertikale Abbruchkannte in die Erde Orte fĂŒr SolitĂ€rinsekten wie zum Beispiel Bienen geschaffen. Auf einem guten Moorboden kann auch eine HeideflĂ€che entstehen. Sie wird regelmĂ€Ăig geschoppert, quasi umgepflĂŒgt, damit sich die Samen neu verteilen.
Auch ich habe auf der spannenden Schnaakenmoor-FĂŒhrung durch den NABU Hamburg in meinem Wahlkreis viel gelernt und freu mich immer wieder, auch privat, dort die Natur zu genieĂen.





