Rückblick auf die sitzungsfreien Sommermonate

Rückblick auf die sitzungsfreien Sommermonate

Die sitzungsfreie Sommerzeit ist traditionell die Zeit, um in Ruhe Gespräche mit Bürger*innen, Vereinen und Initiativen im Wahlkreis zu führen sowie etwas ausführlichere Anträge und Anfragen zu verfassen.

Dieses Jahr startete sie für mich nach einem kurzen Urlaub mit einem Infostand in der Ottenser Hauptstraße. Hier haben Bürger*innen die Gelegenheit genutzt, um mit mir über unterschiedlichste Anliegen zu reden. Die Verkehrsversorgung in Altona, der Zustand der Straßenbäume und der Rechtsruck in Deutschland waren dabei Themen, die die Menschen in Altona besonders beschäftigen.

Außerdem habe ich mit Ärzte der Welt das westend open.med in Hamburg-Wilhelmsburg besucht, eine Versorgungsstelle für Menschen ohne Versicherungsschutz. Begleitet hat mich Linus Görg, gesundheitspolitischer Sprecher der grünen Bürgerschaftsfraktion. Hier wurde uns noch einmal die Bedeutung der stark ehrenamtlich geprägten Arbeit solcher Beratungsstellen bewusst, damit möglichst alle Menschen in Deutschland Zugang zum Gesundheitssystem haben.

In Rissen war ich bei der Tagesklinik Altona zu Gast und habe über die psychologische Versorgung sowie den klinischen Entzug von Suchtmitteln in Altona gesprochen. Der Appell an die Bundesregierung bleibt, dass das Angebot ausgebaut werden muss, da die Bedarfe aktuell sehr hoch sind.

Außerdem habe ich mit der Deutschen Hämophilie Gesellschaft über eine mögliche Entschädigung von Personen, die durch verunreinigte Blutkonserven mit Hepatitis-C infiziert wurden, gesprochen. Uns Grünen ist es ein großes Anliegen, dass neben den HIV-Infizierten auch diese Gruppe endlich eine Entschädigung erhält.

Um die Geburtshilfeversorgung ging es in dem Gespräch mit dem Hebammenverband Hamburg. Insbesondere für die Geburtshilfe in Altona sind Berücksichtigungen des Belegsystems im Hebammenhilfevertrag unerlässlich.

Eine kleine Tour durch die Hamburger Hochschulen gab es auch: Mit dem Präsidenten der Universität Hamburg, meiner alten Uni, habe ich einen Blick auf die Entwicklung der Hochschule durch den Bau der Science City in Bahrenfeld geworfen.

Im Gespräch mit der Hochschule für Musik und Theater war der Schwerpunkt ebenfalls der Ausbau und die Sanierung von Hochschulen.

Beim Hamburger Konservatorium habe nach einer Tour durch die neuen Räume in den Kolben Höfen bekommen und Markus Menke, den bisherigen Leiter des Konservatoriums, verabschiedet. Gerne blicke ich auf unsere Zusammenarbeit zurück, wodurch der Neubau mit Bundesgeldern unterstützt werden konnte.

Weiteres Highlight war die Radtour mit meiner Kollegin Swantje Michaelsen nach Lurup. Ich habe die Verkehrspolitische Sprecherin unserer Fraktion eingeladen, um mit ihr und der Luruper Verkehrs AG über die Verkehrsanbindung von Osdorf und Lurup zu sprechen und wie wir die Hamburger Vorhaben auf Bundesebene unterstützen können. Mehr dazu hier in der Pressemitteilung.

Event: Bergung von Munition in Nord- und Ostsee

Event: Bergung von Munition in Nord- und Ostsee

Aus den Augen, aus dem Sinn? In den deutschen Gewässern der Nord- und Ostsee liegen schätzungsweise 1,6 Millionen Tonnen Altmunition, die größtenteils nach dem zweiten Weltkrieg dort entsorgt wurden. Seitdem rostet sie vor sich hin und setzt immer mehr Giftstoffe frei. Dadurch wird nicht nur das Ökosystem Meer extrem belastet, es ist auch ein Sicherheitsrisiko für Schifffahrt, Tourismus, Fischerei und Ernährung.

Linda Heitmann, Berichterstatterin für Küstengewässer der grünen Bundestagsfraktion, und Prof. Dr. Jens Greinert vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel informieren über das gestartete Großprojekt der Munitionsbergung in der Nord- und Ostsee sowie die politischen Debatten zur kontinuierlichen Fortführung dieser wichtigen Arbeit.

Die Veranstaltung findet am 11.09.25 um 18:30 Uhr digital per Zoom statt. Den Link erhaltet ihr nach Anmeldung per Mail an: linda.heitmann.wk@bundestag.de

Pressemitteilung: Linda Heitmann und Swantje Michaelsen zur Verkehrsanbindung von Osdorf und Lurup

Pressemitteilung: Linda Heitmann und Swantje Michaelsen zur Verkehrsanbindung von Osdorf und Lurup

Die grüne Altonaer Bundestagsabgeordnete Linda Heitmann hat am Freitag ihre Kollegin und Verkehrspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Swantje Michaelsen, aus Hannover nach Hamburg eingeladen. Gemeinsam haben sie sich im Rahmen einer Fahrradtour die Verkehrsanbindung in den Westen Altonas genauer angeschaut.

„Für uns Grüne ist das Ziel klar: Eine bessere Erschließung von Lurup und Osdorf per ÖPNV. Dafür laufen zahlreiche Planungen und Überlegungen bezüglich der S6, Einrichtung von Busspuren und Verlängerung der neuen U5. Wir warten gespannt, welche Schritte als nächstes folgen und wollen unser Bestes tun, um Bundesmittel zur Verwirklichung zu ermöglichen,“ so Heitmann.

Letztes Jahr hat der Senat Mittel in Höhe von 120 Mio. Euro für die Planungsphase für eine Verlängerung der S6 freigegeben. „Es ist natürlich ein sehr weitreichendes Projekt. Aber da ein möglicher S-Bahn-Ausbau nicht ohne Bundesmittel umzusetzen sein wird, habe ich Swantje Michaelsen als Mobilitätsexpertin die vorgesehene Strecke gezeigt,“ erklärt Linda Heitmann. Gleichzeitig sind auch über die Einrichtung von Busspuren oder eine mögliche Verlängerung der aus dem Hamburger Osten kommenden U5 Verbesserungen der Verkehrssituation möglich. Diese dürfen sich nach Ansicht der Politikerinnen aber nicht gegenseitig blockieren. „Wenn zuerst Busspuren ermöglicht werden und Menschen dadurch zügiger per ÖPNV die City erreichen können, darf das nicht dazu führen, dass Pläne der Schienenanbindung dann als weniger dringend und förderungswürdig eingestuft werden“, bekräftigt Heitmann die Sorge zahlreicher Luruper*innen.

Mit dem Fahrrad sind die Politikerinnen die Strecke einer möglichen S-Bahn-Führung von der Holstenstraße, am Volkspark entlang, über den Eckhoffplatz bis in den Osdorfer Born abgefahren, wo sie sich mit der Bürgerinitiative Luruper Verkehrs AG getroffen haben. „Ich konnte mir ein gutes Bild der verschiedenen Stadtteile und der ausbaufähigen ÖPNV-Situation machen. Altona habe ich auf jeden Fall im Blick, um sie auf Bundesebene zu unterstützen, wenn die Planung konkrete Züge annimmt,“ so Swantje Michaelsen, Verkehrspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags ist.

Niedrigschwellige Gesundheitskonzepte in Altona: Neues Gesundheitszentrum in Osdorf

Niedrigschwellige Gesundheitskonzepte in Altona: Neues Gesundheitszentrum in Osdorf

In unserem Koalitionsvertrag auf Bundesebene haben wir niedrigschwellige, gesundheitliche Versorgungskonzepte fest verankert. Auf Hamburger Landesebene sind in der Vorhabenplanung ebenfalls die lokalen Gesundheitszentren etabliert, die in jedem Bezirk eingerichtet werden sollen. In meinem Wahlkreis Hamburg-Altona wird bald das Gesundheitszentrum Osdorf eröffnen. Vorab habe ich es gemeinsam mit Filiz Demirel, grüne Bürgerschaftsabgeordnete für die Elbvororte, besucht.

Dort ist geplant, dass die Berater*innen künftig mit sämtlichen Gesundheitsakteur*innen der Umgebung bis nach Lurup hinein kooperieren – von Familienhebammen bis zur Krebsberatung. Sie wollen niedrigschwellig zu allen Themen rund um Ernährung, Bewegung oder Medikamenteneinnahme selbst beraten und Menschen auch an die Angebote in der Umgebung weitervermitteln. Im Vorfeld gab es bereits eine erste Bedarfsanalyse mit dem Ergebnis, dass in dem Stadtteil überdurchschnittlich viele Menschen von Asthma, Adipositas und Herzproblemen betroffen sind, häufig auch schon im Kindesalter. Gleichzeitig ist die Hemmschwelle für einen Arztbesuch oft recht hoch und es gibt vielfach auch Sprachbarrieren.

In dem Multifunktionsraum des Zentrums sollen künftig Begegnungen und auch Sport- oder Beratungskurse stattfinden können. Impfaktionen sind hier ebenfalls denkbar. Die Trägerschaft des künftigen Gesundheitstreff hat die AWO inne und finanziert wird es über Gelder von Stadt und Bezirk.

Der Standort für das Zentrum ist gut gewählt

Am Seiteneingang des Born Center, wo viele Osdorfer*innen ihre täglichen Besorgungen machen, ist auch der Eingang zum Gesundheitszentrum zu finden. In dem Haus selbst haben sich auch schon länger mehrere Ärzt*innen niedergelassen und in der Nachbarschaft des Gesundheitszentrums sind ein Pflegedienst und eine Apotheke untergebracht. Nur eine gynäkologische Praxis sowie eine vernünftige Hebammen-Abdeckung fehlen im Umfeld des Zentrums noch, um auch eine gute Versorgung für insbesondere junge Frauen zu ermöglichen.

Die Sprachmittlung ist auch hier ein Thema

Aktuell sprechen die Berater*innen Russisch, Englisch und etwas Französisch. Dennoch ist eine große Bandbreite an Sprachen nicht abgedeckt, weshalb das Zentrum mit Sprachmittler*innen kooperieren will, um auch mehrsprachige Beratung in großen Umfang anzubieten. Zwei Mal die Woche wird es eine offene und einmal pro Woche eine Sprechstunde mit Termin geben. Menschen mit und ohne Versicherungsschutz haben hier künftig insgesamt eine gute Anlaufstelle.

Ich freue mich sehr über das Angebot in Osdorf und will es in Zukunft gerne eng begleiten.

PM: Osdorfer Freibad vorrangig offen halten

Zum Start der Hamburger Sommerferien: Heitmann plädiert für vorrangige Öffnung des Freibades in Osdorf und begrüßt Einstellung des Saunabetriebes bei Bäderland.

In Hamburg beginnen am morgigen Donnerstag die Sommerferien und der Betreiber Bäderland hat pünktlich zu diesem Anlass verkündet, den Sauna-Betrieb einzustellen sowie den Bäderbetrieb insgesamt spürbar einzuschränken. Gründe dafür sind sowohl Personalmangel als auch das Energiesparen.

Hierzu erkläre ich als Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hamburg-Altona sowie Mitglied im Umweltausschuss:

Allen Altonaer*innen, insbesondere auch den Kindern und Jugendlichen, wünsche ich einen tollen Ferienstart und eine entspannte Sommerzeit.

Für viele Menschen gehört der Freibadbesuch untrennbar zu den Sommerferien dazu – insbesondere auch für Menschen in sozial schwächeren Stadtteilen, die sich nicht unbedingt eine Urlaubsreise leisten können. Für sie ist das Freibad ein sehr wichtiges Freizeit- und Sportangebot in den heißen Monaten. Ich bitte daher Bäderland zu prüfen, ob insbesondere die Öffnungszeiten im Freibad Osdorf noch weiter ausgeweitet werden können – im Zweifel auch auf Kosten der Bäder in anderen Stadtteilen. Denn speziell in Osdorf wird das Freibad-Angebot besonders gebraucht!

Es ist mehr als verständlich, dass Bäderland wegen Personalmangels Prioritäten setzen muss und dass hierbei Schwimmkurse und Freibad-Öffnungen insgesamt Vorrang bekommen.

Die Notwendigkeit des Energiesparens ist ein weiterer Grund für die Einschränkungen bei Bäderland. Angesichts eines drohenden Gasmangels im Herbst und Winter sowie rasant steigender Energiepreise müssen wir alle uns Gedanken machen, wo jetzt Energie gespart werden kann. Bäderland geht mit der Schließung der Saunalandschaften hier mit gutem Beispiel voran, denn diese erscheinen in heißen Monaten tatsächlich als verzichtbar.“


Die Pressemitteilung wurde unter anderem vom Elbe Wochenblatt aufgegriffen.