Zum Thema
Drogen und Sucht
Sucht ist eine Krankheit und keine moralische Schwäche.
Mit dem Cannabisgesetz wurden in der letzten Wahlperiode der Anbau und Konsum für Erwachsene klar geregelt, um den Schwarzmarkt einzudämmen, die Justiz zu entlasten sowie Konsumierende zu entstigmatisieren. Der Eigenanbau und die Abgabe von Cannabis über Anbauvereinigungen an Mitglieder sind nun in Deutschland erlaubt. Ein strenger Jugendschutz steht dabei im Vordergrund.
Drogen sollen weder verharmlost noch verteufelt werden – zentrale Elemente sind Prävention, Drogenhilfe und niedrigschwellige Hilfsangebote wie zum Beispiel sichere Konsumräume. In der letzten Legislatur haben wir für Drug-Checking-Projekte endlich eine gesetzliche Grundlage geschaffen.
Grüne Drogenpolitik setzt auf Schadensminimierung, Schutz von Kindern, Jugendlichen und Schwangeren sowie auf Selbstbestimmung Erwachsener. Klar ist: Wer problematisch konsumiert oder abhängig ist, braucht Hilfe statt Kriminalisierung.
Die Drogenhilfe und -beratung muss ausgebaut, rechtlich in ihrer Existenz abgesichert und immer wieder an neue Herausforderungen wie synthetische Substanzen und stoffungebundene Suchtformen angepasst werden. Aus meiner langjährigen Arbeit mit suchtkranken Menschen weiß ich, wie wichtig es ist, Stigmatisierung zu beenden und echte Hilfe anzubieten.
Presse: Mein Beitrag im Magazin 360° Onkologie
Für das Magazin 360° Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. habe ich einen kurzen Beitrag zum Thema Prävention verfasst. Diesen findet ihr mit der ganzen Ausgabe des Magazins hier.
Mit Katharina Dröge im Trinitatis Quartier
Das neue Jahr ist kalt gestartet. Für Menschen, die auf der Straße leben, wird die Situation dadurch noch prekärer. Auch Menschen, die mit Einsamkeit zu kämpfen haben, fällt es jetzt besonders schwer, Kontakte zu knüpfen und aktiv auf andere...
Rede zum Medizinal-Cannabisgesetz
Am Donnerstag hat der Bundestag in 1. Lesung über die Änderung des Medizinal-Cannabisgesetz debattiert. Ich habe dazu eine Rede gehalten:



