Zum Thema
Drogen und Sucht
Sucht ist eine Krankheit und keine moralische Schwäche.
Mit dem Cannabisgesetz wurden in der letzten Wahlperiode der Anbau und Konsum für Erwachsene klar geregelt, um den Schwarzmarkt einzudämmen, die Justiz zu entlasten sowie Konsumierende zu entstigmatisieren. Der Eigenanbau und die Abgabe von Cannabis über Anbauvereinigungen an Mitglieder sind nun in Deutschland erlaubt. Ein strenger Jugendschutz steht dabei im Vordergrund.
Drogen sollen weder verharmlost noch verteufelt werden – zentrale Elemente sind Prävention, Drogenhilfe und niedrigschwellige Hilfsangebote wie zum Beispiel sichere Konsumräume. In der letzten Legislatur haben wir für Drug-Checking-Projekte endlich eine gesetzliche Grundlage geschaffen.
Grüne Drogenpolitik setzt auf Schadensminimierung, Schutz von Kindern, Jugendlichen und Schwangeren sowie auf Selbstbestimmung Erwachsener. Klar ist: Wer problematisch konsumiert oder abhängig ist, braucht Hilfe statt Kriminalisierung.
Die Drogenhilfe und -beratung muss ausgebaut, rechtlich in ihrer Existenz abgesichert und immer wieder an neue Herausforderungen wie synthetische Substanzen und stoffungebundene Suchtformen angepasst werden. Aus meiner langjährigen Arbeit mit suchtkranken Menschen weiß ich, wie wichtig es ist, Stigmatisierung zu beenden und echte Hilfe anzubieten.
„Sprachmittlung als GKV-Leistung hat hohe Priorität“ – mein Interview im Ärztenachrichtendienst
Mit Angela Misslbeck vom Fachportal "Ärztnachrichtendienst" habe ich kurz vor der Sommerpause Bilanz über meine bisherige Arbeit im Gesundheitsausschuss gezogen. Das Interview ist hier online zu finden, ich freue mich aber sehr, es auch hier auf...
Monatsrückblick: Juni bis zur Sommerpause
Im Bundestag beginnt die Sommerpause - das bedeutet zwar nicht, dass wir uns alle zwei Monate in die Sonne legen, aber bis Ende August tagen Plenum und Ausschüsse zumindest regulär nicht mehr. Die aktuellen politischen Entwicklungen des...
Alkoholprävention: Umdenken im Umgang mit legalen Drogen nötig
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat sich für die Verteuerung von Alkohol sowie für Werbeverbote und die Festlegung des Mindestalters aller legalen Drogen auf 18 Jahre ausgesprochen. Dazu habe ich mich gegenüber den Zeitungen der Funke...


